Stadtnachricht

Gute Messwerte: Hirsau bleibt Luftkurort


Ortsansicht Hirsau

Hirsau bleibt Luftkurort: Das hat ein amtliches Gutachten des Deutschen Wetterdienstes jetzt bestätigt. Die lufthygienischen Voraussetzungen sind turnusgemäß überprüft worden, um dem Calwer Stadtteil auch weiterhin das Prädikat verleihen zu können. Dafür hat die Stadt ein Jahr lang – vom 27. November 2015 bis 25. November 2016 – Messungen nach den Richtlinien des Deutschen Heilbäderverbandes e.V. und des Deutschen Tourismusverbandes e.V. durchführen lassen. 

An zwei Standorten in Hirsau – in der Calwer Straße und zum anderen im Bärental – wurde die Luft analysiert. Bei der Auswahl der Standorte spielte der Aufenthaltsbereich der Kurgäste und Urlauber eine Rolle. Auf grobe Staubteilchen, auf opake Grobstaubpartikel, auf Feinstaub und Ruß in Feinstaub, auf Blütenpollen und auf den Gehalt an Stickstoffdioxid wurden die Luftproben untersucht. Zur Erläuterung: Hauptsächlich durch Kraftfahrzeugverkehr (vor allen durch den Abrieb der Kfz-Reifen und des Fahrbahnasphalts) sowie beim Heizen mit Holz und Kohle entsteht der opake Grobstaub. 

An der Messstelle in der Calwer Straße beispielsweise gab es folgendes Ergebnis: Ein Kubikmeter Luft enthielt dort im Durchschnitt 12,1 Mikrogramm Grobstaub (ein Mikrogramm  entspricht einem Tausendstel Milligramm). An dem verkehrsreichen Standort ist eine Staubkonzentration von maximal 28 Mikrogramm erlaubt. 

Hirsau wird dank der guten Luftqualität daher – mit dem Kurpark, der Minigolf-Anlage und dem Schweinbachtal – ein beliebtes Ausflugsziel bleiben.

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