Veranstaltung

Nachmittagsakademie Calw: Sinti und Roma – die kaum aufgearbeitete Geschichte einer Ausgrenzung

Mi, 21. Juni 2017
14:30 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Fast alle Kirchengemeinden erwiesen sich als unsolidarisch, als Sinti und Roma (überwiegend Christen) in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und in Konzentrationslagern ermordet wurden. Eine lange „Tradition“ der Ausgrenzung ging solcher Haltung voraus.
Beschreibung
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Beschreibung
1495 wurden die Sinti durch den Reichstag von Freiburg für vogelfrei erklärt. Zwischen 1750 und 1850 wurde ihnen untersagt, sich niederzulassen oder gar Grundbesitz zu erwerben.
Der Jahrhunderte lang aufgezwungene Lebensunterhalt durch Wandergewerbe wurde ihnen danach zum Vorwurf gemacht. Das Klischee, sie zögen umher, stammt aus dieser Zeit, und noch immer werden in Verbindung mit dem Schimpfwort „Zigeuner“ eine ganze Reihe weiterer Vorurteile verbreitet. Auch die Geschichte der Rückkehrer aus den KZs und Zwangsarbeiterlagern in der Nachkriegszeit ist ein blinder Fleck im öffentlichen Bewusstsein.

Referent: Pfr. Dr. Andreas Hoffmann-Richter, Landeskirchlicher Beauftragter für die Zusammenarbeit mit Sinti und Roma in Baden-Württemberg, Ulm

Veranstaltungsort
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Kosten
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5,00 Euro pro Person inkl. Kaffee und Gebäck
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