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Matinee anlässlich der Vorstellung |
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Weitere Texte zu Veranstaltungen am 23.06.2002 Weitere Texte von Reinhold Wohlleben Weitere Texte zum Thema "Über Hermann Hesse" |
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Beitrag "Vorstellung des Buchprojekts" Sehr geehrte Damen und Herren! Die Organisation und Programmplanung des Hermann Hesse-Festivals steckte noch in der grundsätzlichen Struktursuche, in der Sammlungsphase möglicher Kulturbeiträge und Sondierung des direkten und weiteren Umfeldes der Großen Kreisstadt nach möglichen Partnern und unterstützenden Einrichtungen und Personen. An einem solchen Planungsnachmittag im Frühjahr 2001, man, das heißt der Oberbürgermeister, sprach von Kontakten persönlicher Art zur Hochschule für Druck und Medien Stuttgart, und rasch, wie in solchen Gremien üblich, suchte man und fand man natürlich jemanden, der hier näheren Kontakt suchen sollte (vielleicht trug es sich auch etwas anders zu) und ich kam Tage darauf zu ersten phonetischen Genüssen im fernmündlichen Gespräch mit den Herren Kornher und Redelius, und natürlich mit dem sich später als Projektkoordinator herauskristallisierende Professor Ipsen. Rasch und erfreulich unkompliziert vereinbarten wir für April ein erstes Kontakttreffen, bei dem ich als einsamer gemeiner Calwer auf eine eindrucksvolle Hochschuldelegation traf, angefangen vom Leiter der Abteilung, Herrn Prof. Becker, dann die bereits erwähnten Herren Ipsen (Abt. Tiefdruck), Kornher und Redelius (Abt. Fotosatz). und aus der Abteilung Verpackung, Prof. Nestler. Geduldig lauschte das Gremium, nach einer Vorstellungsrunde versteht sich, meinen Ausführungen zu den phantastischen Illusionen einer Kleinstadt bezüglich der kulturellen Planspiele Hermann-Hesse-Festival und möglichen Kooperationsmöglichkeiten der Stadt mit der Hochschule. Dabei spielte der wohl größte Wunsch der beiden Hochschullehrer Kornher und Redelius nach Familien-, Beziehungs- und Berufsglück, endlich ein Buch zu Hermann Hesse gestalten zu wollen, ja zu müssen, eine geradezu pulsierende Rolle. Die beiden als gealterte Steppenwölfe oder Altachtundsechziger zu bezeichnen verbietet natürlich der respektvolle Anstand, aber, ein bisschen davon war zu spüren, beobachtete man, mit welcher Energie das Projekt nach dem Start in den Folgemonaten vorangetrieben wurde. Dass zwischendurch immer wieder das gemeinsame Gespräch gesucht wurde, nicht nur zur Kontrolle der laufenden Anstrengungen aller Seiten, sondern auch zur Abstimmung, zur auffordernden Ermunterung, auch in Richtung Verpackung, sprich Bucheinband und Hülle, wurde selbstverständlich und ließ die Zusammenarbeit in einem sehr positiven Licht erscheinen. Ich darf und muss an dieser Stelle anmerken, dass sich die Hochschule nicht nur auf die Entwicklung und Durchführung des Projekts "Lyrikband" beschränkte, sondern in der Abteilung Druck die Produktion zweier großformatiger Hesse-Porträtplakate ermöglichte, die in der Kunstaktion "Reaktions-Bild" zu einer großartigen Resonanz in Künstlerkreisen führte und deren Ergebnisse Sie ab dem kommenden Donnerstag, Eröffnung oder neudeutsch Vernissage um 19 Uhr, im Landratsamt, erleben können. Hier ist die Werbeunterbrechung auch schon wieder zu Ende.
Zurück zum Lyrikband: In der Zwischenzeit hatte das Gremium den inhaltlichen Beistand von Herrn Schnierle-Lutz erhalten, der aus der Sicht des Hesse-Kenners fachkundig auf die richtige Auswahl und Reihenfolge der Gedichte, auf die richtige, natürlich alte Rechtschreibung achtete, sich um Veröffentlichungsrechte kümmerte und damit eine gewinnbringende Bereicherung des Projektteams wurde. Ihnen allen möchte ich für diese, ja sagen wir effektive, produktive wie kreative Zusammenarbeit herzlich danken, zumal es am Ende, bei zunehmend knapper werdender Fertigstellungszeit gelang, ein gut begonnenes, seitwärts gelegentlich schwächelndes Projekt - die Insider wissen genau, was ich damit meine - zu einem exklusiven Ziel zu führen und wir freuen uns und sind gespannt, wenn Sie uns, sehr geehrter Herr Kornher, sehr geehrter Herr Redelius (liebe Steppenwölfe), das Ergebnis nach der nun folgenden Rezitation von acht der dort veröffentlichten Gedichte vorstellen. Ein Ergebnis in der Auflage von 125 Exemplaren für die Stadt Calw zur Verteilung an einen ausgewählten Personenkreis und einer Auflage von ca. 300 Bänden für die Hochschule der Medien, wie sie neuerdings tituliert, in einer etwas einfacheren Aufmachung. Für die Kaufinteressierten oder gar schwäbisch-mentalisierten Schnäppchenjäger ist hier leider nichts zu holen, das Buch wird im Handel nicht zu erwerben sein. Die Rezitation. Reinhold Wohlleben
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© 2003 Stadt Calw - Impressum - HesseStadtCalw.de - Letzte Änderung: 14.08.2003 |
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