Dr. C. N. Ramachandran: "Hermann Hesse, Siddhartha: Eine indische Sichtweise"
Vortrag zum Hermann Hesse Festival in Calw vom 5. Juli 2002-07-12

 
 

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Es ist wirklich ein stolzes und seltenes Privileg zur Teilnahme am Hermann Hesse Festival eingeladen zu sein, um den 125. Geburtstag des großen Schriftstellers in seinem Geburtsort, der Stadt Calw, zu feiern. Ich bin dem Oberbürgermeister von Calw und allen anderen Organisatoren des Festivals für dieses Privileg besonders dankbar.

Die kulturelle Verbindung zwischen Indien und Deutschland hat eine über 200jährige Geschichte – sie geht zurück zu "Der Entdeckung des Sanskrit" im 19. Jahrhundert und dem einflussreichem Werk der Junggrammatiker in dem Bereich der Vergleichenden Philologie. Das Werk der deutschen Orientalisten wie etwa Prof. Max Müller, Dr. Eggeling, Dr. Buhler und Prof. Jolly ist so bekannt, so dass es hier nicht erläutert werden muss. Ihre Arbeit war wirklich so bedeutend, dass Prof. R. G. Bhandarkar, der berühmte Sanskrit-Forscher, der die Orientalisten auf dem Wiener Kongress von 1886 getroffen hatte, sie als die 'Rhishis' aus dem antiken Indien bezeichnete.1

Die berühmte Basler Mission wurde 1834 in Mangalore gegründet; sie leistete einen großen Beitrag zur Sprache Kannada und ihrer Literatur. Nur um einen der außerordentlichen Erfolge der Mission zu nennen: die Baseler Missionar Presse ("Basel Mission Press") in Mangalore, die 1841 von John Weigel gegründet wurde, war eine der ersten Zeitschriften, die Werke auf Kannada gedruckt und veröffentlicht haben. In dieser Zeitschrift brachte Hermann Mögling zum ersten Mal antike Kannada Klassiker unter dem Namen "Bibliotheca Carnatica series" heraus. Außerdem gründete Mögling die erste Kannada Zeitschrift "Mangaloora Samachara" (1843-44) und "Kannada" (1857). Ferdinand Kettels herausragendes Werk und lebenslanger Erfolg war das erste Kannada – Englisch Wörterbuch (1873-88), welches sogar heute noch von Schülern und Wissenschaftlern gleichermaßen benutzt wird.

Im 20. Jahrhundert werden Goethe und Max Müller oft respektvoll von Kannada Schriftstellern in ihr Schaffen mit einbezogen. Der große kannadische Dichter Kuvempu setzt in seiner Versdichtung "Ramayana Darshanam" Goethe in die gleiche epische Tradition mit Homer, Vergil und Valmiki. In den fünfziger Jahren erschienen zwei Übersetzungen Siddharthas. Franz Kafka war eines der Hauptvorbilder vieler Schriftsteller in der 'Periode der Modernisten' in Kannada; und seine zwei Romane, 'Das Schloss' und 'Der Prozess' sowie viele Kurzgeschichten wurden während dieser Zeitspanne in die kannadische Sprache übertragen.
Der bedeutendste Einfluss deutscher Literatur aber bestand während der Zeit nach der Unabhängigkeit, und zwar auf das Kannada Theater. Tatsächlich kann die Geschichte des Kannada Dramas in den Siebzigern als 'Zeitalter Brechts' bezeichnet werden, so groß war sein Einfluss auf das moderne Kannada Theater. Es waren die Aufführungen des 'Kaukasischen Kreidekreises' und der 'Drei-Groschen-Oper' (in Kannadischer Übersetzung) 1972 in Bangalore (die Hauptstadt Karnatakas), die das Kannada Theater im Sturm eroberten und eine wahrhaft neue Ära in diesem Gebiet des Kannada Theaters und Dramas auslöste. Seitdem sind eigentlich alle Stücke Brechts übersetzt und mit viel Erfolg aufgeführt worden. Ebenso fanden Lehreinführungen zu und Ausstellungen über Brechts Dramen- und Schauspieltheorien statt.
Um den anhaltenden Einfluss des Konzepts Brechts auf das epische Theater besser darzulegen, kann man 'Hayavadana' von Girish Karnad, einem der begabtesten Stückeschreiber des post-unabhängigen Indiens, heranziehen. Der Ursprung 'Hayavadanas' ist interessant:
Der berühmte deutsche Indologe Zimmer formulierte einmal eine symbolische Erklärung indischer Volkssagen in einer Sammlung namens 'Bhetala Panchavimshati' ('25 Geistergeschichten'). Angespornt von dieser Arbeit benutzte Thomas Mann eine Geschichte dieser Sammlung, 'Die versetzten Köpfe', um die Kluft zwischen Geist und Schönheit in dieser Welt zu dramatisieren. Karnad greift Manns Geschichte wieder auf, fügt eine andere Geschichte über ein Halb-Mann-Halb-Pferd-Geschöpf dazu und formt daraus ein Stück über die Sehnsucht nach Vollkommenheit, die aber in unserer sterblichen Welt unmöglich zu erreichen ist. 2

Zum Abschluss dieses Abschnitts möchte ich erwähnen, dass erst neulich ein Hesse-Lesebuch (in Kannada) veröffentlicht wurde, das Übersetzungen zweier seiner Kurzgeschichten, drei Gedichte und den gesamten Roman 'Siddhartha' enthält.3 Dies ist ein wirkungsvoller Beweis für den anhaltenden kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Indien.4 Mögen diese Beziehungen sich fortsetzen.

Der Titel meines Vortrags Siddhartha: Eine indische Sichtweise könnte irreführen. Darum möchte ich zu Beginn klarstellen, was ich hier nicht zu tun beabsichtige. Ich behaupte nicht, dass Siddhartha die vedische oder die buddhistische Sicht der Menschheit und des Lebens akzeptiert oder verkörpert. Tatsächlich stimme ich vollkommen mit den Argumenten Cathy Bentons, Mark MacWilliams oder anderer überein, die sagen: " Siddhartha weist die etablierten religiösen Institutionen und Praktiken, sowie religiöse Lehrer und Lehren ausdrücklich zurück." und "Hesse will (in diesem Roman) nicht die asiatischen Religionen für das westliche Publikum deuten."5 Es ist in Wirklichkeit so, dass Hesse sich, wie alle großen Schriftsteller und Denker, mit den Ideologien und Ereignissen seiner Zeit beschäftigt hat. Er erforschte unterschiedliche Konzepte, um seinen inneren Konflikten und Spannungen Herr zu werden. Er bietet in 'Siddhartha' eben nicht vedische / buddhistische oder die östliche Lebensweise als Allheilmittel für alle gegenwärtigen westlichen spirituellen oder sozi-politischen Gebrechen an.

Was ich in dieser Schrift behaupten will ist, dass dieser 'Roman einer Suche', Siddhartha, in Form und Geist sehr an die Upanischaden angelehnt ist. Natürlich schreit diese Behauptung geradezu nach einer Erklärung, was genau die Upanischaden sind und inwiefern sie sich von sowohl den Veden (der Eckpfeiler dessen, was heute als hinduistische Religion bezeichnet wird) als auch von der buddhistischen Doktrin unterscheiden. Hierauf will ich noch später in dieser Schrift zu sprechen kommen.

Lassen Sie mich aber zunächst Siddhartha analysieren, das eigentlich kein Roman, sondern ein 'metaphysisches Gedicht' ist.6 Dieses Werk untersucht den 'Prozess des Werdens' durch die unterschiedlichen Stufen in Siddharthas Leben – Siddhartha als Brahmane, als Samane, als Mann von Welt, als Vater und schließlich als 'selbstverwirklichter Mensch'. Außer auf der letzten Stufe ist Siddhartha immer unbefriedigt und rastlos. Zu Beginn ist er zwar gebildet in den Veden und 'ein Prinz unter den Brahmanen', doch unzufrieden mit seinem Wissen, den täglichen Opfern und Ritualen, sodass er eines Tages beschließt, ein Samane zu werden. Auf dieser zweiten Stufe, der Stufe des Samanen, die der völligen Entsagung und der Verneinung des Körpers gewidmet ist, erreicht er zwar viel, ihn sucht aber immer noch eine ständig wiederkehrende Frage heim: "Haben wir unser Ziel erreicht?" Er verliert zunehmend sein Vertrauen in Lehrer und das Lehren, und nachdem er den Erhabenen getroffen hat wird ihm bewusst, dass er sein Ziel alleine erreichen muss.
So beschließt er, sein Leben als Samane aufzugeben und wieder in die Welt einzutreten, die er früher einmal zurückgestoßen hat.

Auf der dritten Stufe, die des Mannes von Welt, wird Siddhartha der Liebhaber der Kurtisane Kamala und der Geschäftspartner des reichen Händlers Kamaswamy. Obwohl er zunächst kein Herz für die Geschäfte und das Geldmachen hat, erwischt ihn auch bald 'die Seelenkrankheit der Reichen' und die 'Gewinnsucht' der weltgewandten Menschen. Doch eines Tages wird ihm bewusst, dass ein solches Leben – 'Sansara' – ihn nur in den Verfall und den Tod führen wird. Folgerichtig gibt er seine Geliebte, seinen Wohlstand und alle seine Besitztümer auf und geht alleine hinaus. Er wird der Gehilfe des Fährmannes Vasudeva.

Auf dieser Stufe lernt er schließlich, auf die Stimme des Flusses zu hören und jedermann zu lieben. Doch immer noch ist er nicht völlig frei vom 'Sansara'. Denn als er seinen Sohn trifft, beginnt er diesen zu vergöttern. Er versucht, ihn zu besitzen und ihn und sein Leben zu kontrollieren. Als dann sein Sohn eines Tages davon läuft (so wie er früher von seinem Vater davon gelaufen ist), erfasst er schließlich die Wahrheit, dass jeder sein eigenes Leben leben muss, entsprechend der Stimme in seinem Inneren. Langsam erreicht Siddhartha, während er mit Vasudeva lebt und dem Fluss zuhört, einen Zustand des Entzückens oder der 'Befreiung von Sansara'.
"In seinem Gesicht strahlte," so sagt der Erzähler, "die Gelassenheit des Wissens eines Menschen, der nicht länger mit dem Konflikt der Begierde konfrontiert wird, der Erlösung gefunden hat, der in Harmonie mit dem Strom der Ereignisse ist, mit dem Strom des Lebens, voller Mitgefühl und Erbarmen, hingegeben dem Strom, zu der Einheit aller Dinge gehörend."7

Ein solches Lesen dieses Romans begründet, dass 'Siddhartha' ein 'Roman einer Suche' ist, der zuerst um die Selbstverwirklichung kreist und später um die Selbsterfüllung. Auf dieser Suche, so sagt uns der Roman immer wieder, können demjenigen, der die Reise angetreten hat, weder Lehrer noch religiöse Anweisungen helfen. Zweitens stellt der Roman fest, dass die Ablehnung des Körperlichen, der sozialen Anforderungen und Sehnsüchte nicht selbstverständlich zur Selbstverwirklichung führen, da das Leben der Samanen Verachtung für die Welt beinhaltet. Ein jeder muss die Welt akzeptieren, seine Position in der Welt, und durch die Welt suchen, leiden, Dummheiten begehen und immer wieder neu beginnen. Anders gesagt legt ein solches Lesen des Romans ihn als Existenzroman fest, besondere Gemeinsamkeiten fallen hierbei auf bei Martin Heideggers Konzept in 'Dasein' und 'Freiheit'. Der Roman bestätigt kraftvoll "die Stimme des Seins, des ständigen Werdens" (S.87).

Auf der Basis eines solchen Lesens behaupte ich, dass der Roman in Struktur und Geist an die Upanischaden angeglichen ist. 8
Die Upanischaden sind philosophische und spirituelle Erkundungen nach der Natur Gottes, der Seele, des Universums, des Todes und des Lebens nach dem Tode. Sie kommen zeitlich nach den Weden ('upa' bedeutet 'nach') und weisen das Doktrin der Lebensweise sowie der menschenähnlichen Sicht Gottes, wie sie in den Weden auftauchen, zurück. Des weiteren sind nicht alle Upanischaden theistisch, eine namens 'Nadadiya Sükta' fragt sogar, ob Er denn wisse, was die Welt wirklich ist.9 In anderen Worten gesagt: Die Upanischaden unterwerfen sich keiner institutionellen Religion und halten an keiner dogmatischen Doktrin fest. Sie stellen alles in Frage – auch die Fragenden.

Die Form der Upanischaden ist ein 'Dialog', zwischen einem weisen Lehrer (Guru) und seinen Schülern (Shishya). Die Schüler erheben Fragen, die der Lehrer beantwortet, doch diese Antworten werden erneut hinterfragt und weitläufige Erklärungen / Unterscheidungen / Illustrationen folgen. Als repräsentatives Beispiel für die Form der Dialoge kann die 'Prashna Upanischade' angesehen werden. ('Prashna' bedeutet im Sanskrit 'Frage'.) In diese Upanischade stellt ein Schüler namens Ashwalayana folgende Frage: "Meister, dieses Leben, von wo erhebt es sich? Wie kommt es in diesen Körper? Wie dauert es, nachdem es sich ergossen hat, hier fort? Wie verlässt es wieder den Körper? Wie trägt es das Universum außerhalb und innerhalb?"10 Der Meister gibt Antworten, die wieder hinterfragt werden.

Dies ist auch die Form, die wir in Siddhartha finden. Obwohl es dazwischen auch Erzählteile gibt, sind vor allem am Anfang und am Ende ausführliche Dialoge zwischen Siddhartha und seinem Freund Govinda eingebaut. Der letzte Teil des Romans, der aus Fragen Govindas und Antworten Siddharthas besteht, kann wahrhaftig als 'Upanischade' bezeichnet werden.

Wichtiger ist der Geist des Romans, das zentrale Motiv des Romans ist ähnlich dem der Upanischaden, dass "man den Brahman erkennen muss, der in der eigenen Seele wohnt, es gibt sonst nichts, was man wissen müsse."11 In einem der ersten Kapitel, das bezeichnenderweise als "Erwachen" betitelt ist, fragt Siddhartha sich selbst, nachdem er es aufgegeben hat, ein Anhänger Buddhas zu sein, Folgendes: "Was ist es denn, dass Du aus den Lehren und von den Lehrern lernen wolltest, und obwohl sie Dir viel beigebracht haben, was war es wirklich, was sie Dir lehren konnten? ... Es war das Selbst, der Charakter und die Natur, aus denen ich zu lernen wünschte." (S.30-31) Eine der Upanischaden drückt eine sehr ähnliche Idee in fast gleichen Worten aus:

Nayamatma pravacanena labhyo
Na medhaya na bahuna srutena /
Yamevaisha vrnute tena labhyaha
Tasyaisha atma vivrnute tanum swam //

("Nicht durch viel Lernen kann der Atman erreicht werden, nicht durch Intellekt und heiliges Lehren. Er wird von denen erreicht, die von ihm erwählt werden – weil sie ihn wählen. Für die von ihm ausgewählten enthüllt der Atman seine Glorie – Kathopanishad.")12

Auch bei anderen Gelegenheiten deutet Hesse auf die Upanischaden hin: Wenn er von den drei Stufen des Bewusstseins spricht zum Beispiel, wenn er Verse zitiert ("Om ist der Bogen, der Pfeil ist die Seele, der Brahmane ist das Ziel des Pfeils")13 und andere.

Am Schluss des Romans findet sich eine glorreiche Vision, die Govinda erlebt. Als er die Stirn des lächelnden Siddharthas berührt, sieht er einen anhaltenden Strom voller Gesichter – hunderte und tausende: "...und all diese Formen und Gesichter standen still, flossen, formten sich neu, schwammen weiter und vermischten sich..." (S.118). Ein ähnliche Stelle über tausende von Formen findet sich auf einer Stufe des tiefgehenden 'Vishwarupa darshana', in dem sie von Arjuna in der 'Gita' erlebt wird.
Auf einer anderen Stufe wird es als Konzept in 'Die Einheit des Seins' kunstvoll ausgeführt und ist hier in den Upanischaden mit folgenden Worten vertreten:

Sa ya eso animaitadatmyam idam sarvam tat satyam
Sa atma tatwamasi swetaketo"

("Die ganze Welt besteht hieraus; das ist das Wahre, das ist die Seele. Das bist Du, O Swetaketo," – 'Chandogya Upanishad')14

Schließlich scheint es mir, dass die Form und die Vision 'Siddharthas' bündig in einer inhaltsschweren Passage der 'Taittariya Upanischade' zu finden ist. Das sie doch ziemlich lange ist, fasse ich sie zusammen:

Der Sohn eines berühmten Denkers bat einmal seinen Vater ihn zu lehren, was die Wahrheit, der Brahmanen sei. Der Vater sagte: "Ich weiß es nicht. Begebe Dich in Versenkung und finde es selbst heraus." Der Sohn meditierte und fand heraus, dass "alle Geschöpfe aus der Erde kommen, sie von der Nahrung der Erde leben und in sie zurück kehren." Die Nahrung der Erde ('Anna') war der Brahman. Als er dies seinem Vater erzählte, forderte der Vater ihn auf, zurück zu gehen und weiter zu meditieren. Nach langen Meditationen kam der Sohn schließlich mit den Antworten heran, dass 'prana' oder Lebensbrot, dann 'mana' oder Geist, dann 'vigyana' oder Vernunft der Brahman sei. Jedes Mal sagte der Vater, sein Sohn solle zurück gehen und weiter meditieren. Letztlich wurde dem Sohn bewusst, dass 'ananda' oder die Freude der Brahman ("Anando brahmamiti ajanan")15 ist. Er ging dann nicht mehr zurück.

"Wir verloren unser Paradies vor langer Zeit", sagt Hesse, "und das neue, das wir zu bauen wünschen, kann nicht am Äquator oder in den warmen Meeren des Ostens gefunden werden. Es liegt in uns..."16 Die Upanischaden-Denker würde mit dieser philosophischen Stellungnahme Hermann Hesses vollkommen übereinstimmen.

 

Quellenangaben:

1 R.G. Bhandarkar, 'My Visit to the Vienna Congress' (Bombay: Education Society's Press, 1887).

2 Siehe: Girish Karnad, 'Three Plays' (Oxford India Paperbacks, 1995)

3 Tr. J. H. Narayanaswamy, 'Hermann Hesse: Vachike' (Bangalore: Kannada Pustaka Pradhikara, 1997)

4 Bezüglich einer weitergehenden Diskussion über das Wesen der indo-deutschen kulturell-literarischen Wechselwirkung beachten Sie bitte meinen Artikel: 'German Influence on Modern Kannada theatre and Fiction.' in deutschen Studien in Indien, 14:2-3 (1990), 74-81

5 Siehe: 'A Symposium on Hermann Hesse's Siddhartha' in education about Asia, 2:1 (1997)

6 R. Freedmann bezeichnet es als 'lyrischen Roman'. Siehe: The Lyrical Novel: Studies in Hermann Hesse, Andre Gide, and Virginia Woolf (Princeton, N.J.: Princeton Univ. Press, 1963)

7 Hermann Hesse 'Siddhartha', tr. Hilda Rosner (London: Pan Books Ltd., 1989). Alle weiteren Bezüge gehören zu diesem Text

8 Die Upanischaden sind philosophische Abhandlungen. Da sie mehr als hundert an der Zahl sind, hier die wichtigsten unter ihnen: Ishavasya, Aitareya, Kushitaki, Katha, Kena, Mundaka, Mandukya, Prasna, taittiriya, Chandogya, Swetaswatara und Brihadaranyaka. Für eine gute englische dieser Upanischaden und eine lehrreiche Einführung in ihr Wesen und ihr Purport, s. 'The Upanishads', tr. Juan Mascaro (Penguin Books, 1965).

9 'Nasadiya Sukta' in tr. Ralph T. H. Griffith, 'The Hyms of the Rgveda', new rev. Edn. (Delhi: Motilal Banarasidas, 1973), S. 633-634.

10 'The Upanishads' S.70

11 'The Upanishads' S.86-87. Das Original in Sanskrit lautet: "etat jneyam nityameva atma samstham natahparam veditavyam hi kincit."

12 'The Upanishads' S.60

13 Dieses Zitat ist aus der 'Mandukya Upanischade', s. 'The Upanishads', S.83-84. Das Original in Sanskrit lautet: "pranavo dhanuhu, sarohyatma, Brahma tallaksyamucyate."

14 'The Upanishads', S118

15 'Bhriguvalli' in 'Taittariya Upanishad', 'The Upanishads' S.110-111

16 Anna Otten, Hesse Companion (Albuquerque, New Mexico: Univ. of New Mexico Press, 1977), S.73 Hermann-Hesse-Festival 2002, Calw