Stadtnachricht

Bessere Beleuchtung im Entenschnabel dank Jugendbeteiligung


Die Schülerinnen und Schüler der Heinrich Immanuel Perrot Realschule sind begeistert. Ab sofort ist ihr Schulweg im Entenschnabel in den dunkleren Monaten des Jahres viel besser ausgeleuchtet. Und dafür können sie unter anderem sich selbst danken, denn der Hinweis kam über die Jugendbeteiligung.

Anfang 2021 stand für Oberbürgermeister Florian Kling fest, dass er gemeinsam mit seiner persönlichen Referentin Carina Reck die Jugendbeteiligung trotz Corona auf den Weg bringen wollte. In Online-Meetings tauschten sie sich mit allen weiterführenden Calwer Schulen aus – genauer gesagt mit Klassensprechern und Schülersprechern (wir berichteten). Am Ende waren beide Seiten sehr zufrieden, die Jugendlichen merkten schnell, der Oberbürgermeister will mit Ihnen gemeinsam möglichst viel bewegen. In einer WhatsApp-Gruppe sind die Schülerinnen und Schüler immer wieder in Kontakt. Und das Rathaus-Team ist begeistert, dass die Jugendlichen sich mit großartigen und umsetzbaren Ideen einbringen.

„Im Winter ist der Weg zur Schule total dunkel und unübersichtlich“, gab die Schülerin Nathalie ihre Erfahrungen mit der schlechten Beleuchtung des Schulwegs im Entenschnabel weiter. Damit hat sie völlig recht und die Stadtverwaltung ist mit der ENCW schnell aktiv geworden. Für 6500 Euro wurden entlang der Strecke neun – zum Teil kaputte –Leuchtstoffröhren durch viel hellere LED-Lampen ersetzt. Zwei der Lampenmasten wurden verlängert, um die Einstrahlung auf den Weg zu verbessern. Bei einem Vor-Ort-Treffen am Montagvormittag trafen sich Vertreter der Schule mit OB Kling, Melanie Gentzel vom Tiefbauamt und Nils Eberlein von der ENCW, um das Ergebnis zu begutachten. Ideengeberin Nathalie konnte leider nicht dabei sein, der Sechstklässler Henry und der Neuntklässler Moritz vertraten sie ganz souverän.