Klosterroute Nordschwarzwald

Klöster Alpirsbach, Hirsau, Wildberg und Maulbronn

Abgeschieden von der Hektik des Alltags liegen die Klöster Alpirsbach, Hirsau, Wildberg und Maulbronn in den Tälern des Nordschwarzwaldes – jedes für sich ein Erlebnis. Besuchen Sie doch alle vier Klöster und genießen Sie Natur und Kultur im Wechsel. Zu Fuß auf idyllischen, kulturgeschichtlich herausragenden Wanderwegen, per Rad entlang von Flüssen, hinauf auf die Höhen des Schwarzwaldes und wieder hinunter, mit dem Auto, Wohnmobil oder dem öffentlichen Nahverkehr:
Entdecken Sie die Klosterroute Nordschwarzwald!

Sonderführungen im Kloster Alpirsbach und im Kloster Hirsau

Broschüre mit den Terminen 2018 (PDF)

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Klosterroute Nordschwarzwald

Kloster Alpirsbach

Kloster_Alpirsbach_vom_Kurgarten_hoch
Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach
07444 51061
07444 9170297
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HISTORISCHE KLOSTERANLAGE
Seit neun Jahrhunderten beherrscht Kloster Alpirsbach das malerische Kinzigtal – und zugleich fügen sich die Bauten aus dem roten Buntsandstein des Nordschwarzwaldes harmonisch in die Landschaft. Der monumentale Ernst des großen romanischen Kirchenraums bleibt ein unvergesslicher Eindruck. Hier hat sich der Geist der Benediktiner bis heute bewahrt. Eindrucksvoll ist der spätgotische Kreuzgang, heute der perfekte Rahmen für die Alpirsbacher Kreuzgangkonzerte.

KLOSTERMUSEUM
Einzigartig: In Kloster Alpirsbach haben sich Dinge erhalten aus dem Alltag der Schüler, die im 16. Jahrhundert die evangelische Klosterschule besuchten. Zu sehen sind die Raritäten – darunter Schuhe und sogar eine Hose! – in der Dauerausstellung „Mönche und Scholaren“.

FÜHRUNGEN:
15. März bis 1. November: 11:30, 12:30, 13:30 und 15:00 Uhr
2. November bis 14. März: Do – So 13:30 Uhr
Gruppen- und Sonderführungen zu verschiedenen Themen laut
Programm und buchbar nach Vereinbarung.

ÖFFNUGSZEITEN
15. März bis 1. November: Mo – Sa 10:00 – 17:30 Uhr
So, Feiertage: 11.00 – 17.30 Uhr
2. November bis 14. März: Do – So 13:00 – 15:00 Uhr

Hier geht es zu den Führungen!

KONTAKDATEN:
Kloster-Info (Klosterkasse)
Telefon: 07444 51061
Telefax: 07444 9170297
info@kloster-alpirsbach.de
www.kloster-alpirsbach.de

Kloster Hirsau - St. Peter und Paul

Kloster_Hirsau_Unter_Torbogen_AR_11
Klosterhof 1
75365 Calw
Stadtteil: Hirsau
07051 167-399
07051 167-398
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ZWEI KLÖSTER DES MITTELALTERS UND EIN JAGDSCHLOSS
Ehrwürdige Geschichte aus weit über 1000 Jahren: Dafür stehen die mächtigen Ruinen des einstigen Benediktinerklosters Hirsau. Wir wissen schon aus dem frühen 9. Jahrhundert, dass hier im Schwarzwald ein Kloster bestand – kaum vorstellbar. Im 11. Jahrhundert glänzte Hirsau dann auf dem Höhepunkt seiner Macht. Damals war hier eines der geistigen und politischen Zentren Deutschlands! Für den Zustrom der Menschen musste zum älteren Aureliuskloster der Neubau von St. Peter und Paul
ergänzt werden. Die mächtigen Ruinen, die uns heute staunen lassen, stammen aus dieser frühen Zeit, aber auch aus dem späten Mittelalter – und schließlich sogar aus der Zeit, als die Herzöge von Württemberg hier ein Jagdschloss bauten: fürstlicher Glanz im Schwarzwald.

Bau/Umbau/Renovierung:

ab 1082: Bau des Klosters
1091: Weihung der Kirche
1092: Weitere Bauarbeiten an den romanischen Klostergebäuden zum größten Teil beendet
um 1480: Abbruch der romanischen Bauteile (mit Ausnahme der Kirche) und Ersetzung durch neue, hochgotische Bauten darunter die Konventsbauten und der Kreuzgang
1508: Neuerrichtung der Marienkapelle

Allgemeines:

Der rasch anwachsende Besitz des Klosters ermöglichte und erforderte aufgrund der steigenden Personenzahl einen Neubau auf der linken Nagoldseite auf einer beherrschenden Flussterrasse. Abt Wilhelm erlebte die Fertigstellung der im Vergleich zum Aureliuskloster erheblich vergrößerten Anlage nicht mehr. Lediglich die Weihe der Kirche St. Peter und Paul konnte er im Mai 1091, wenige Wochen vor seinem Tod, vollziehen.
Bis um 1250 dauerte die erste Blütezeit von St. Peter und Paul, dann folgte eine Zeit des Niederganges.
Mitte des 15. Jahrhunderts schlossen sich die Hirsauer ihrerseits einer Reformbewegung – der Bursfelder Reform – an, die dem Kloster eine zweite Blütezeit und die Mittel zu Neubauten bescherte.
1534: Aufhebung des Klosters mit der Reformation. Die Räume dienten als Verwaltungssitz.
ab 1556: Evangelische Klosterschule, welche Knaben auf das Theologiestudium vorbereitete.
1586-92: Der Herzog von Württemberg ließ sich an der Stelle eines Abtshauses (Südseite des Klostergevierts) nach Plänen von Georg Beer unter Mitarbeit von Heinrich Schickhardt ein Jagd- und Festschloss im Stil der Renaissance errichten.
1692: Im Zuge des pfälzischen Erbfolgekrieges steckten französische Truppen die Gebäude des ehemaligen Klosters und des Schlosses in Brand. Von der Wiederherstellung der abgebrannten Kloster- und Schlossgebäude nahm das Haus
Württemberg als Grundherr des Klosters wegen der hohen Kosten Abstand. Die Steine des Klosters und des Schlosses fanden als Baumaterial für verschiedene Neubauten in der näheren und weiteren Umgebung Verwendung.
Ende des 19. Jahrhunderts: Entdeckung der geschichtlichen Bedeutung des Areals und der Schönheit der Ruinen. Zum Erhalt der noch bestehenden Gebäudereste trugen mehrer Ausgrabungskampagnen und Konservierungsmaßnahmen bei.
Heute ist das Areal im Besitz des Landes Baden-Württemberg.

Stil:

Die baustilistischen Elemente der Hirsauer Klosterbauten wurden häufig Vorbild für andere Klosterbauten (Hirsauer Bauschule, heute besser: Hirsauer Formenschatz).

Merkmale:

vergrößerte Seitenschiffe, Staffelchoranlagen, Chorus Minor, das Fehlen von Krypta und Empore, einfache Würfelkapitelle, doppelte Schildbögen, Schachbrettornamente und die berühmten Hirsauer Nasen, die auf den Säulenkapitellen an der Schnittstelle von Schildbögen und Deckplatten zu finden sind. Die Hirsauer Stilelemente haben zunächst nur in den Reformklöstern Eingang gefunden, gehörten aber später zum allgemeinen Stilkanon der romanischen Architektur.

Besonderheiten:

Dreischiffige, außergewöhnlich lange Kirche; die Basilika zählt nach Ausmaß zu den größten romanischen Kirchen des 11. Jahrhunderts in Deutschland.

Tipp:

Besuchen Sie das Klostermuseum Hirsau! Hier erhalten Sie Einblicke in die über 1100 Jahre zurückreichende Hirsauer Klosterkultur, das Leben der Mönche sowie in die Orts- und Sozialgeschichte des Kurorts Hirsau im 19. und 20. Jahrhundert.

ÖFFNUNGZEITEN KLOSTERMUSEUM
April bis Oktober: Di – Fr 13.00 – 16.00 Uhr, Sa + So 12.00 – 17.00 Uhr,
November bis März: geschlossen

Hier geht es zum Klostermuseum!

Das Kloster ist frei zugänglich!

Zahlreiche Informationstafeln laden zur Selbsterkundung des Klosters und seiner interessanten Geschichte ein.

Oder nehmen Sie an einer Klosterführung teil!
j
eweils samstags 14:30 Uhr, sonn- und feiertags um 11:00 Uhr sowie diverse Sonderführungen. Gruppenführungen auf Anfrage.
Hier geht es zu den Klosterführungen!

Hier geht es zu den Sonderführungen in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Schlössern und Gärten!
Download-Link: Hirsau
Hinweise
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Hinweise
  • Ein für Kinderwagen geeigneter Zugang ist vorhanden

Kloster Maria Reuthin

07054 201120
E-Mail senden / anzeigen
SCHWARZWALDSCHÖNHEIT IM TAL DER NAGOLD
Malerisch liegt das einstige Frauenkloster direkt am klaren Flüsschen
Nagold. Im Mittelalter lebten hier Dominikanerinnen. Was die
vornehmen Adelstöchter als Mitgift mitbrachten, sorgte über die
Jahrhunderte für den Reichtum des Klosters. Nach der Reformation
 elen einige der Klostergebäude den Zeitläufen zum Opfer. Aber was
sich bis heute erhalten hat, ist eindrucksvoll genug. Der mächtige
Fruchtkasten, in dem die Abgaben gesammelt und Vorräte verwahrt
wurden, zeugt immer noch vom Wohlstand. Hier lohnt sich heute
der Besuch im Wildberger Heimatmuseum. Besonders reizvoll:
Vom Kloster und dem Talgrund der Nagold aus blickt man hoch
zur Fachwerkstadt Wildberg und der ehemaligen Burg der Grafen
Hohenberg: Schwarzwald-Romantik pur.


HEIMATMUSEUM
Das Heimatmuseum bietet Ausstellungsstücke und Informationen
über die Geschichte der Stadt Wildberg. Weitere Schwerpunkte bilden
die Textilherstellung sowie die Kulturgeschichte der ländlichen
Kleidung, Landwirtschaft und ländliches Handwerk.


FÜHRUNGEN
Auf Anfrage


ÖFFNUNGSZEITEN
Sonn- und feiertags
März bis Oktober: 11:00 – 17:00 Uhr
November bis Februar: 13:00 – 16:00 Uhr
Für Gruppen nach Anmeldung auch wochentags geöffnet

KONTAKTDATEN
Stadt Wildberg und Heimatmuseum
Telefon: 07054 201-0
www.wildberg.de

Kloster Maulbronn - UNESCO Weltkulturerbe

Klosterhof 5
75433 Maulbronn
07043 9266-10
07043 9266-11
E-Mail senden / anzeigen
KLOSTER – UNESCO WELTKULTURERBE
Was Zisterziensermönche hier einst schufen, ist einmalig – und für die Ewigkeit bestimmt. In der Abgeschiedenheit des Salzachtales hinterließen sie die heute rund 860 Jahre alte Abtei in einer fruchtbaren Landschaft mit Fischteichen und Weinbergen.
Seit 1993 steht das Kloster auf der Welterbeliste der UNESCO.
Der Grund: Maulbronn ist das am besten erhaltene Zisterzienserkloster nördlich der Alpen. Und das spürt man schon, wenn man den Klosterhof mit seinen mittelalterlichen Mauern betritt. Zu den architektonischen Höhepunkten gehören die Klosterkirche mit ihrer berühmten Vorhalle, dem Paradies: frühgotische Baukunst
vom Allerfeinsten! Stimmungsvoll sind der gotische Kreuzgang und das Brunnenhaus mit dem bekannten Dreischalenbrunnen, einem Wahrzeichen von Kloster Maulbronn.

KLOSTERMUSEUM UND LAPIDARIUM:
Wie es dem Kloster seit seiner Gründung vor bald neun Jahrhunderten erging, das ist im Klostermuseum, in der ehemaligen Küferei, im Frühmesserhaus und im Cellarium anschaulich zu erleben.

FÜHRUNGEN:
11:15 und 15:00 Uhr; Gruppen- und Sonderführungen zu verschiedenen Themen laut Programm und nach Vereinbarung.

Hier geht es zu den Führungen!

ÖFFNUNGSZEITEN:

März bis Oktober: täglich 9:00 – 17:30 Uhr
November bis Februar: Di – So 9:30 – 17:00 Uhr

KONTAKDATEN
Infozentrum
Telefon: 07043 9266-10
Telefax: 07043 9266-11
info@kloster-maulbronn.de
www.kloster-maulbronn.de

Stadt Maulbronn
Telefon: 07043 103-0
Teleax: 07043 103-45
info@maulbronn.de
www.maulbronn.de



Große Kreisstadt Calw
  • Stadtverwaltung Calw
  • Marktplatz 9
  • 75365 Calw
  • Telefon: 07051 167-0
  • E-Mail: info@calw.de
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