Stadtgeschichte

8.000−5.500 vor Christus Zurück bis zum Mesolithikum finden sich Spuren menschlicher Anwesenheit auf der Calwer Markung, vor allem rechts der Nagold in Richtung Gäu (Teilorte Stammheim und Holzbronn). Von einer systematischen Besiedlung ist jedoch nicht auszugehen.
1.200−750 vor Christus Im Nordschwarzwald entstehen befestigte Höhensiedlungen, so in der  späten Bronzezeit in der Nähe der Nagold auf dem Rudersberg südlich von Calw.
6. Jahrhundert vor Christus Auf Stammheimer Markung wurde 1931 ein frühkeltisches Frauen-Grab entdeckt, das neben weiteren archäologischen Funden auf eine keltische Siedlung in diesem Zeitraum hinweist.
Zwischen 85 und 90 nach Christus geraten der Nordschwarzwald und damit auch das heutige Stadtgebiet unter römische Herrschaft. Überreste römischer Gutshöfe (villae rusticae) finden sich in Stammheim und Holzbronn. In der Calwer Kernstadt lassen sich keine römischen Siedlungsspuren nachweisen.
Um 260 nach Christus endet die römische Herrschaft. Mit einiger Verzögerung beginnt die Besiedlung durch germanische Stämme, wovon der Raum um Calw noch ausgenommen bleibt.
6. bis 8. Jahrhundert In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden auf Stammheimer Markung frühmittelalterliche merowingische Gräberfelder aufgedeckt. Die Besiedlung auf Stammheimer Markung lässt sich kontinuierlich bis ins Hochmittelalter hin nachweisen.
Um 830 Gründung des Aurelius-Klosters in Hirsau an der Nagold nördlich der heutigen Kernstadt. Die Stiftersippe geht später im Geschlecht der Grafen von Calw auf. Altburg wird als zum Kloster Hirsau gehörig erwähnt.

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