Klosterfuehrungen

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Faltblatt Hirsau
Faltblatt "Hirsau - geschichtsträchtiger Luftkurort"(PDF)

Das Kloster ist frei zugänglich!
Zahlreiche Informationstafeln laden auch zur Selbsterkundung des Klosters und seiner interessanten Geschichte ein.
Kloster_Hirsau_Unter_Torbogen_AR_11
Kloster Hirsau - St. Peter und Paul
Klosterhof 1
75365 Calw
Stadtteil: Hirsau
07051 167-399
07051 167-398
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Kurzführer Hirsau

Lebensräume aufspüren im Kloster Hirsau

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Kloster Hirsau

Die ehemalige Klosteranlage St. Peter und Paul ist heute weit über die Grenzen von Calw hinaus bekannt. Ob Kulturbegeisterte oder Festival-Fans – die Klosterbauten sind Kulisse für eine Vielzahl an Veranstaltungen und Angeboten für Jung und Alt. 

Historisch wertvoll

Bereits im Jahre 1091 wurde die dreischiffige, außergewöhnlich lange Kirche geweiht und zählte im 11. Jahrhundert mit ihrer Basilika zu den größten romanischen Kirchen Deutschlands. Auch heute noch sind die imposanten Gebäudeteile bei einer spannenden Klosterführung zu besichtigen und lassen die damalige Zeit für die Besucher einen Tag wieder erlebbar werden. Werden Sie zum Historiker und erfahren Sie im angrenzenden Klostermuseum alles über das Leben als Mönch in einem benediktinischen Kloster und welche strukturellen und baulichen Wandlungen das Kloster im Laufe der Jahre erfahren hat.
Für alle Wanderfreunde gibt es übrigens eine exklusive Klosterroute durch den Nordschwarzwald mit den Klöstern Alpirsbach, Hirsau und Maulbronn. 

Viel Musik und lange Sommernächte

Nicht nur die vergangene Geschichte macht das Kloster Hirsau zu einem der Highlights in Calw. Aus den ehemaligen “Hirsauer Klosterspielen” ist der mittlerweile weithin bekannte Calwer Klostersommer geworden – mit einer großen Bandbreite an Künstlern. Ob Pop oder Klassik, die beeindruckende Kulisse macht jedes Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis. Genießen Sie akustische Leckerbissen unterm Sternenhimmel und feiern gemeinsam in den Sommer. Und für alle Filmfans wird beim Sommerkino das historische Gelände während der warmen Monate zum Outdoor-Kinosaal und zeigt bekannte und beliebte Kinofilme. 

Unser Tipp:

Nehmen Sie sich die Zeit und erkunden Sie einen ganzen Tag lang alles rund um das berühmte Kloster in Hirsau. Es lohnt sich!
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Aureliuskirche

Aureliuskirche
Aureliusplatz 7
75365 Calw
Stadtteil: Hirsau
07052 2610
07051 4570
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Bau/Umbau/Renovierung:
um 830: entstand am Nagoldufer als Nachfolgebau zu St. Nazarius ein
kleines Kloster, in dessen Kirche die Reliquien des heiligen Aurelius überführt wurden.
Folgezeit Verfall der Gebäude

um 1049: Wiederaufbau auf der Bausubstanz des ehemaligen verfallenen Klosters (Teile davon sind in ihrer Bausubstanz bis heute erhalten) im Auftrag von Papst Leo IX. unter der Regie des Grafen von Adalbert von Calw

1071: Weihung der Kirche

1584: Teilabbruch und Umfunktionierung zur Scheune

1954/55: Renovierung für die Nutzung als katholische Kirche. Das Schiff
bekam eine Flachdecke. Der Bildhauer Otto Herbert Hajek schuf die Abschlusswand (Christus sendet zwei Apostel aus, Abt Wilhelm mit einem Mönch) sowie den Schrein für die aus Zwiefalten zurückgeführten Reliquien des hl. Aurelius, die vier siebenarmigen Kandelaber und andere liturgische Ausstattungsstücke. Die Fenster gestaltete Wilhelm Geyer.

Allgemeines: Der Grundriss der ersten Klosterkirche ist seit Mitte des letzten Jahrhunderts durch archäologische Grabungen bekannt. Nachuntersuchungen der letzten
Jahre haben diese Kenntnisse bestätigt und bedeutend erweitert. Mit der Vollendung der
Kirche und der dazugehörenden Konventgebäude setzte unter der Führung des energischen Abtes Wilhelm (1071-1091) ein ungeahnter Aufstieg des Klosters zu einem der bedeutendsten deutschen Reformklöster cluniazensischer Prägung ein. Nach dem Neubau des Klosters St. Peter und Paul (1082) verließ die Mönchsgemeinschaft 1092 unter Gebhard von Urach das Aureliuskloster, da es zu klein geworden war. Es
diente dann noch längere Zeit als Priorat, aber im Laufe der Zeit wurden fast alle Teile abgebrochen.

Stil/Baumerkmale: Dreischiffige flach gedeckte Säulenbasilika
auf kreuzförmigem Grundriss mit gewölbten Seitenschiffen; Vorhalle;
ehemalige Klosterkirche

Besonderheiten: Eine Steinplatte im Mittelgang erinnert an Berthold I.
von Zähringen. Bei seinem Tod legte der Papstanhänger und großzügige
Förderer Hirsaus das Mönchsgelübde ab. Er fand hier seine erste Ruhestätte,
wurde aber später nach St. Peter/Schwarzwald transloziert. In der
Kirche befinden sich die Reliquien des Heiligen Aurelius.

Kloster Hirsau - St. Peter und Paul

Kloster_Hirsau_Unter_Torbogen_AR_11
Klosterhof 1
75365 Calw
Stadtteil: Hirsau
07051 167-399
07051 167-398
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ZWEI KLÖSTER DES MITTELALTERS UND EIN JAGDSCHLOSS
Ehrwürdige Geschichte aus weit über 1000 Jahren: Dafür stehen die mächtigen Ruinen des einstigen Benediktinerklosters Hirsau. Wir wissen schon aus dem frühen 9. Jahrhundert, dass hier im Schwarzwald ein Kloster bestand – kaum vorstellbar. Im 11. Jahrhundert glänzte Hirsau dann auf dem Höhepunkt seiner Macht. Damals war hier eines der geistigen und politischen Zentren Deutschlands! Für den Zustrom der Menschen musste zum älteren Aureliuskloster der Neubau von St. Peter und Paul
ergänzt werden. Die mächtigen Ruinen, die uns heute staunen lassen, stammen aus dieser frühen Zeit, aber auch aus dem späten Mittelalter – und schließlich sogar aus der Zeit, als die Herzöge von Württemberg hier ein Jagdschloss bauten: fürstlicher Glanz im Schwarzwald.

Bau/Umbau/Renovierung:

ab 1082: Bau des Klosters
1091: Weihung der Kirche
1092: Weitere Bauarbeiten an den romanischen Klostergebäuden zum größten Teil beendet
um 1480: Abbruch der romanischen Bauteile (mit Ausnahme der Kirche) und Ersetzung durch neue, hochgotische Bauten darunter die Konventsbauten und der Kreuzgang
1508: Neuerrichtung der Marienkapelle

Allgemeines:

Der rasch anwachsende Besitz des Klosters ermöglichte und erforderte aufgrund der steigenden Personenzahl einen Neubau auf der linken Nagoldseite auf einer beherrschenden Flussterrasse. Abt Wilhelm erlebte die Fertigstellung der im Vergleich zum Aureliuskloster erheblich vergrößerten Anlage nicht mehr. Lediglich die Weihe der Kirche St. Peter und Paul konnte er im Mai 1091, wenige Wochen vor seinem Tod, vollziehen.
Bis um 1250 dauerte die erste Blütezeit von St. Peter und Paul, dann folgte eine Zeit des Niederganges.
Mitte des 15. Jahrhunderts schlossen sich die Hirsauer ihrerseits einer Reformbewegung – der Bursfelder Reform – an, die dem Kloster eine zweite Blütezeit und die Mittel zu Neubauten bescherte.
1534: Aufhebung des Klosters mit der Reformation. Die Räume dienten als Verwaltungssitz.
ab 1556: Evangelische Klosterschule, welche Knaben auf das Theologiestudium vorbereitete.
1586-92: Der Herzog von Württemberg ließ sich an der Stelle eines Abtshauses (Südseite des Klostergevierts) nach Plänen von Georg Beer unter Mitarbeit von Heinrich Schickhardt ein Jagd- und Festschloss im Stil der Renaissance errichten.
1692: Im Zuge des pfälzischen Erbfolgekrieges steckten französische Truppen die Gebäude des ehemaligen Klosters und des Schlosses in Brand. Von der Wiederherstellung der abgebrannten Kloster- und Schlossgebäude nahm das Haus
Württemberg als Grundherr des Klosters wegen der hohen Kosten Abstand. Die Steine des Klosters und des Schlosses fanden als Baumaterial für verschiedene Neubauten in der näheren und weiteren Umgebung Verwendung.
Ende des 19. Jahrhunderts: Entdeckung der geschichtlichen Bedeutung des Areals und der Schönheit der Ruinen. Zum Erhalt der noch bestehenden Gebäudereste trugen mehrer Ausgrabungskampagnen und Konservierungsmaßnahmen bei.
Heute ist das Areal im Besitz des Landes Baden-Württemberg.

Stil:

Die baustilistischen Elemente der Hirsauer Klosterbauten wurden häufig Vorbild für andere Klosterbauten (Hirsauer Bauschule, heute besser: Hirsauer Formenschatz).

Merkmale:

vergrößerte Seitenschiffe, Staffelchoranlagen, Chorus Minor, das Fehlen von Krypta und Empore, einfache Würfelkapitelle, doppelte Schildbögen, Schachbrettornamente und die berühmten Hirsauer Nasen, die auf den Säulenkapitellen an der Schnittstelle von Schildbögen und Deckplatten zu finden sind. Die Hirsauer Stilelemente haben zunächst nur in den Reformklöstern Eingang gefunden, gehörten aber später zum allgemeinen Stilkanon der romanischen Architektur.

Besonderheiten:

Dreischiffige, außergewöhnlich lange Kirche; die Basilika zählt nach Ausmaß zu den größten romanischen Kirchen des 11. Jahrhunderts in Deutschland.

Tipp:

Besuchen Sie das Klostermuseum Hirsau! Hier erhalten Sie Einblicke in die über 1100 Jahre zurückreichende Hirsauer Klosterkultur, das Leben der Mönche sowie in die Orts- und Sozialgeschichte des Kurorts Hirsau im 19. und 20. Jahrhundert.

ÖFFNUNGZEITEN KLOSTERMUSEUM
April bis Oktober: Di – Fr 13.00 – 16.00 Uhr, Sa + So 12.00 – 17.00 Uhr,
November bis März: geschlossen

Hier geht es zum Klostermuseum!

Das Kloster ist frei zugänglich!

Zahlreiche Informationstafeln laden zur Selbsterkundung des Klosters und seiner interessanten Geschichte ein.

Oder nehmen Sie an einer Klosterführung teil!
j
eweils samstags 14:30 Uhr, sonn- und feiertags um 11:00 Uhr sowie diverse Sonderführungen. Gruppenführungen auf Anfrage.
Hier geht es zu den Klosterführungen!

Hier geht es zu den Sonderführungen in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Schlössern und Gärten!
Download-Link: Hirsau
Hinweise
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Hinweise
  • Ein für Kinderwagen geeigneter Zugang ist vorhanden

Marienkapelle

Marienkapelle2
Auf dem Klostergelände
75365 Calw
Stadtteil: Hirsau
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Bau/Umbau/Renovierung:
27. Juni 1508 Grundsteinlegung
(Inschrift ist im Inneren der Kirche erhalten)
1508 und 1516: Errichtung des spätgotischen Baus

1888-92: Renovierung. Das gotische Deckengewölbe, das im 18. Jahrhundert
ersetzt worden war, wird wieder eingezogen. Zeitgleich: Verlängerung der Westseite mit dem Radfenster und den beiden Treppentürmchen.

1970: Renovierung; farbenprächtige Glasfenster von Wolf-Dieter
Kohler werden in die gotischen Fensterlaibungen eingesetzt.

Architekt: Martin von Urach

Stil/Baumerkmale: Hohe zweistöckige Kapelle; zierlicher Innenraum
mit ausgewogener Farbigkeit, restaurierte Deckenmalereien, eine hölzerne
Kanzel

Besonderheiten: einziges Klostergebäude (außer einigen Verwaltungsgebäuden),
das den Brand von 1692 unversehrt überstanden hat. Architektonische Besonderheit: ehemaliger Bibliothekssaal des Klosters im Obergeschoss. Die Büsten der zwölf Apostel bilden den Abschluss der Wandsäulen: Die Figuren tragen Spruchbänder, auf denen Teile des Glaubensbekenntnisses stehen, das die Apostel nach alter Überlieferung gemeinsam
verfasst haben sollen.
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